Technische Informationen

Eigenschaften von Parkett und Holzfußböden

Härte und Druckbelastung

Die Widerstandsfähigkeit gegenüber punktueller Druckbeanspruchung wird als Härte bezeichnet. Alle Holzarten sind grundsätzlich für Parkettböden geeignet, Räumlichkeiten mit Publikumsverkehr erfordern ein härteres Parkettholz als z.B. Schlafzimmer.

Feuchteverhalten / Schwind- / Quellmaß

Holz ist hygroskopisch: es reagiert auf Luftfeuchtigkeitsveränderung. Holzfußböden quellen bei hoher Luftfeuchte (Sommer = Gewitterzeit im Allgäu), bzw. schwinden bei niedriger (Winter im Allgäu = 5 Monate Heizperiode).

HolzartHolzfarbeHärte N/mm² Schwind-Quellmaß
Akaziegoldbraun40..57 
Can. Ahorngelblich-Weiß26..340,21
Euro Ahorngelblich-Weiß26..340,21
Birkegelblich-Weiß bis rötlich gelb21..340,35
Buche, Rotbuchehellgelblich bis rötlich-grau28..400,31
Doussieweiß-grau bis hellbraun33..450,17
Eichehellgraubraun bis dunkelbraun23..420,26
Erlerötlich-gelb bis rötlich-braun7..170,22
Escheweißlich bis hellgelblich bis olivbraun28..400,3
Kambala – Irokogelblich-grau bis hellbraun23..260,24
Kirsche - Black Cherryblassgelb bis rötlich-braun28..31

0,23

Merbauhellbraun bis rötlich-braun37..430,2
Robiniegrünlich-gelb bis goldbraun40..570,3
Walnuss, Nussbaumgrau-braun25..280,24
Wengehellbraun bis schwarzbraun39..500,28

 

Wärmeleitfähigkeit / Wärmedurchlasswiderstand

Die Wärmeleitfähigkeit ist abhängig von der Dichte bzw. Holzart, beträgt ca. 0,10 bis 0,20 W/mK und für die Berechnung des Wärmedurchgangs notwendige Größe.Bei Fußbodenheizung sollte der Wärmedurchlasswiderstand des Parkettbodens nicht mehr als 0,15 m2 K/W betragen.

z. B. Stabparkett 22 mm stärke / Holzart: Eiche / Wärmedurchlasswiderstand: 0,11 m2 K/W.

Parkett im Badezimmer und Küche

Eine Parkettverlegung im Bad bzw. in der Küche ist unter folgenden Bedingungen möglich:

Epoxydharz-Grundierung notwendig auf Trocken-, Zement- und Anhydritestrich.

Verklebung mit elastischem 1K-PU Klebstoff.

Fugenlose Verlegung / Fugenfüllung Wandanschluss: Die Fuge wird vorgestrichen, das Fugenmaterial eingespritzt, danach eben eingepresst.

Oberflächenbehandlung geölt, dabei sind Unterwanderungen, durch Wasser an der Holz/Öl-Grenzfläche, ausgeschlossen.

Ideale Parkettarten sind Stab- oder Mehrschichtparkett. Holzarten mit langen Feuchtewechselzeiten sollten bevorzugt werden, z.B. Tropenhölzer wie Merbau, oder die vom Schiffsbau her bekannten Mahagoni und Teak.

Wasserpfützen dürfen nicht über längere Zeit auf dem Boden stehen bleiben.Stehende Feuchtigkeit vermeiden.

Für reine Nassbereiche z. B. Dusche, mit stehender Feuchtigkeit, ist Parkett nicht geeignet.


Weitere Technische Informationen erhalten Sie unter Tel.-Nr.: 08362-5059941, oder nutzen Sie bei spezifischen Fragen unser Kontaktformular, wir beantworten gerne sämtliche Fragen,Sie wünschen eine ausführliche persönliche Beratung, dann besuchen Sie uns bitte im Magnus-Park:


Anschrift:

Leonhard Parkettboden GbR
Mühlbachgasse 6
87629 Füssen im Allgäu

Ihr Parkettverleger aus Füssen steht Ihnen stets zu diensten